Immer Ärger mit dem Berichtsheft!
Wie alle Azubis muss auch ich ein Berichtsheft führen (nur noch bis zum 5. August, da hab ich praktische Prüfung) und ich muss sagen, dass es für mich eher eine unangenehme Pflichtaufgabe war und ist. Bei uns ist der Druck in Sachen Berichtsheft zwar nicht so hoch (soll sich jetzt aber ändern) wie in andern Firmen (wöchentl. Abgabe, 1 Pflanze/Woche) trotzdem muss es ja gemacht werden um sich Stress mit dem Ausbilder und später vor den Prüfungen zu ersparen.
Was mich beim Führen des Berichtsheftes immer gestört hat, waren die Tages- und Wochenberichte. Sicherlich bereitet es einen für später auf das Schreiben der Tagesberichte als Vorarbeiter vor, aber das jeder einzelne Ausbildungstag beschrieben werden muss, halte ich für etwas übertrieben und unnötig. Ausserdem halte ich die Aufteilung (Baustellenbericht, Persönlich ausgeführte Arbeiten) für etwas unglücklich, da meistens in beide Spalten dasselbe eingetragen werden kann.
Das führen des Herbariums finde ich nicht so schlimm, im Gegenteil, man lernt so "nebenher" einige Pflanzen und kann sich eine gewisse "Basis" in Pflanzenkenntnissen verschaffen. Das Schreiben der Sachberichte ist zwar freiwillig, finde ich aber am sinnvollsten. Man muss sich mit einem bestimmten Thema genauer befassen, sich Informationen beschaffen und kann so einiges über das beschriebene Thema lernen. Man kann sich auch mal mit Themengebieten befassen, die in der eigenen Ausbildung etwas zu kurz kommen (z.B Schädlinge, Pflanzenkrankheiten u.v.m).
Ich finde man sollte das Schreiben der Tages- und Wochenberichte etwas einschränken, dafür aber die Sachberichte zu Pflicht machen. Was haltet ihr davon?
bis dann
Simon
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