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Eine Auswahl schöner Bambus-Arten

Nachfolgend eine Auswahl von weitgehend bei uns winterharten Bambus-Arten, untergliedert in horstig wachsende und Ausläufer bildende Arten. Die Kältebarriere liegt bei etwa – 18 bis – 20 °C. Sinken die Temperaturen für einen längeren Zeitraum oder in wiederholten Perioden unter diese Grenze, erfrieren die Halme mit großer Sicherheit, die Pflanzen treiben in der Regel aber wieder aus.

Horstig wachsende Bambus-Arten
ArtHöhe in mBeschreibung
Fargesia murielae3,0-4,0Breit ausladend, Halme weich überhängend; gelblich-grüne Seitenzweige; langzugespitzte, schmale Blätter; auch für sonnige Plätze. ‘Mae’ und ‘Simba’ sind neue, etwa 1,5 m hohe Auslesen aus Sämlingen der Art.
Fargesia nitida4,0Straff aufrecht wachsend; dunkle, rötliche Seitenzweige; kurzzugespitzte, schmale, lineale Blätter. Mag den Halbschatten. Im Handel meist Klone u.a. ‘Eisenach’ und ‘Nymphenburg’.
Shibataea kumasasa0,6-0,8 Gedrungener Wuchs; breiteiförmige, zugespitzte, glänzend dunkelgrüne Blätter, die dicht gedrängt an den Stämmen sitzen. Liebt den Halbschatten und feuchte Böden.
Ausläuferbildende Bambus-Arten
Indocalamus tesselatus (syn. Sasa tesselata)Bis 1,0Überhängend im Wuchs; sehr große, bis 60 cm lange, 10 cm breite Blätter an unverzweigten, feinen Halmen. Bekannt als Bambus mit dem „größten" Blatt. Liebt Halb- bis Vollschatten.
Phyllostachys aureosulcatabis 4,0Die nicht vollrunden, grünen, an einer Seite abgeflachten Stämme sind oft zickzackförmig gebogen; die Abflachungen sind goldgelb. Bildet lange Ausläufer, die Halme stehen locker.
Phyllostachys nigra var. boryanabis 5,0Auch im Winter dicht frischgrün und zierlich belaubt; reichverzweigte, lockere, leicht überhängende, gelbliche, bräunliche, nicht vollrunde, an einer Seite abgeflachte Stämme. Ausläufer sehr weitreichend.
Phyllostachys purpurataetwa 2,0Hübsche Art mit dünnen, überhängenden Halmen mit kleinen, hellgrünen Blättern; Spreite der Halmscheide rot gefärbt. Ausbreitungsdrang vergleichsweise mäßig.
Phyllostachys viridiglaucescensbis 5,0Sehr locker im Wuchs; stark wuchernd mit langen Ausläufern; Blätter glänzend grün, unterseits behaart und bläulich; Halme bläulich bemehlt. Leidet im Winter bei freien Stand.
Pleioblastus chino var. viridis f. pumilus (syn. Sasa pumila)0,5-1,0Bildet zierlich belaubte Halme, stark ausläufertreibend, rasenartig, stark wuchernd; kann gemäht werden. Liebt den Schatten, auch unter Gehölzen; friert im Winter meist zurück.
Pleioblastus pygmaeus (syn. Arundinaria pygmaea, Sasa pygmaea)0,2-0,3Starkwuchernder Bodendecker für sonnige Plätze; schnittverträglich; friert im Winter gelegentlich zurück.
Pleioblastus viridistriatus (syn. Arundinaria auricoma)1,2-2,0Dünne, rötlichgrüne Halme mit grünen, goldgelb gestreiften, 10 – 20 cm langen Blättern. Für halbschattige Standorte. Gut schnittverträglich.
Pseudosasa japonica1,5-3,0Breitbuschig wachsend; große, glänzendgrüne, 2o cm lange, 2-4 cm breite, an der Basis verschmälerte Blätter. Liebt den Schatten.
Sasa palmatabis 2,0Sehr großlaubig, handförmig angeordnete, bis 30 cm lange, 7-8 cm breite Blätter an unverzweigten Halmen. Für Sonne bis Halbschatten. Ausläufer nur kurz.
Semiarundinaria fastuosa3,0-4,0Schmaler, aufrechter Wuchs, Halme grün nach rotbraun; langzugespitzte, 15 cm lange, schmale Blätter zu 5-9 an einem Seitentrieb. Frostempfindlich.

 

Wolfgang Kawollek


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